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Verzicht

Einfach mal Fasten 

Zwei Bierflaschen bei Sonnenuntergang © Wil Stewart​/​Unsplash

Anlässe für gesunde Ernährung, Abnehmen oder Verzicht gibt es viele, aber am Ende ist es dann doch nicht so easy. Mit diesem Blog-Beitrag wollen wir euch Gründe aufzeigen, warum es gut ist, auf Alkohol zu verzichten.  

Woher kommt das Fasten? Richtig, aus der Kirche, aber mitmachen darf man auch, wenn man nicht mehr in der Kirche ist. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und dauert genau 40 Tage, also bis Ostern. Eigentlich ist es die Zeit für die Buße und Umkehr an das vierzigtägige Fasten Jesu in der Wüste. Wir wollen euch aber zeigen, dass Fasten Spaß machen kann und am Ende viele positive Faktoren hat.  

Klassiker beim Fasten sind sicherlich der Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch oder Alkohol. In vielen Bereichen sind diese Dinge so fest in unseren Alltag und die Ernährung integriert, dass wir uns sicher nur schwer vorstellen können, darauf zu verzichten, aber am Ende werdet ihr von den positiven Begleiterscheinungen begeistert sein.  

Alkohol Fasten 

Abends nur ein Bier oder ein Glas Wein, das soll doch sogar gesund sein – hat zumindest immer meine Oma gesagt und die ist 94 Jahre alt geworden. Der Mensch ist allerdings ein „Gewohnheitstier“ und das trifft auch auf den Alkohol zu. Ein Effekt, der sich sehr schnell positiv äußert, ist das Schlafverhalten. Zwar hilft Alkohol beim Einschlafen, aber insgesamt schläft man unruhiger. Der Grund dafür ist, dass der Alkohol in der Nacht abgebaut und der Körper dann mit einer Art „Entzugserscheinungen“ unruhig wird. Nach ein paar Tagen werdet ihr merken, dass ihr viel tiefer schlaft und morgens fitter und ausgeruhter seid. Darüber hinaus muss man nachts nicht so oft aufstehen, denn durch Alkohol wird das sogenannte Antidiuretische Hormon (ADH) aktiviert, welches für einen erhöhten Harndrang verantwortlich ist.  

Ein Berliner Wissenschaftler hat eine Brennstoffzelle für ein Auto erfunden, welche mit Alkohol betrieben wird. Nein, es wird nicht mit Schnaps oder Wein getankt, sondern mit hochprozentigem Ethanol, also (gewöhnlicher) Alkohol. Alleine diese Tatsache zeigt, dass in Alkohol viel Energie bzw. Kalorien stecken. Nehmen wir mehr Kalorien zu uns als wir verbrennen, nehmen wir zu. Wollen wir abnehmen, müssen wir einfach mehr verbrennen als wir aufnehmen. Eine ganz einfache Rechnung. Also wer weniger trinkt, nimmt weniger Kalorien zu sich und wird wohl weniger schnell dick. Darüber hinaus begünstigt Alkohol Heißhungerattacken. Wer kennt das nicht, abends mit dem Bier noch schnell eine Tüte Chips oder überbackene Nachos mit Käse.  

Wer auf Alkohol verzichtet, kann bei guter Ernährung und körperlicher Aktivität abnehmen. Der Verzicht auf Alkohol hat aber noch weitere positive Wirkungen auf das äußere Erscheinungsbild, denn das Hautbild verbessert sich. Alkohol entzieht der Haut Wasser und trocknet sie somit aus. Daraus können Falten, Augenringe oder Pickel entstehen.  

Ärzte raten aus gutem Grund zum geringen Konsum von Alkohol oder sogar zum kompletten Verzicht, denn es gibt gesundheitliche Risiken, die nicht zu unterschätzen sind. Durch Konsum von Alkohol steigt temporär der Blutdruck und bei regelmäßigem Konsum besteht die Gefahr, dass dieser dauerhaft steigt. Durch den Verzicht auf Alkohol normalisiert sich der Blutdruck relativ schnell. Die Leber freut sich auch auf den Verzicht, denn einer ihrer größten Feinde ist der Alkohol. Unsere "Entgiftungszentrale" ist für den Abbau von Alkohol verantwortlich und wenn sie weniger zu tun hat, kann sie sich regenerieren. Bei übermäßigem Konsum wird sie dauerhaft geschädigt und kann ihrem eigentlichen Job nicht mehr die volle Verantwortung widmen. In der Leber werden wichtige Stoffe verwertet, gespeichert, umgewandelt oder abgebaut. 

Wer auf Alkohol verzichtet, ist ausgeruhter, lebt gesünder und genau das wirkt sich auch auf unser tägliches Leben aus. Wir haben insgesamt mehr Energie und sind besser gelaunt. Dieser Effekt stellt sich nicht direkt ein, denn Alkohol ist dafür verantwortlich, dass Endorphine ausgeschüttet werden, also ein angenehmes „Glücksgefühl“ entsteht. Bei regelmäßigem Konsum stellt sich dieser Effekt später ein. Ohne Alkohol wird die Ausschüttung von Endorphinen gedrosselt. Verzichten wir über einen längeren Zeitraum auf Alkohol, erholt sich der Hormonhaushalt und wir sind besser gelaunt.  

Der alkoholfreie Alltag  

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Der Tag war stressig beim Studieren oder bei der Arbeit. Wie schön ist es, dann abends ein Feierabend-Bier zu trinken. Um dieses Gefühl zu umgehen, gibt es einige Tricks.  Es geht vor allem darum, neue Gewohnheiten zu schaffen, um die alten Rituale nicht zu vermissen. Eine gesunde Alternative ist Tee, es gibt unzählige Variationen, die man heiß oder auch kalt genießen kann. Eine echte Alternative ist alkoholfreies Bier. Es ist vor allem kalorienarm und isotonisch. Die isotonischen Eigenschaften unterstützen die Regenration nach sportlicher Betätigung.  

Sport oder körperliche Betätigung ist wohl die beste Ablenkung zum Alkoholkonsum. Wir tun dem Körper etwas Gutes und schütten Endorphine aus, die für ein Glücksgefühl sorgen. Abends eine Stunde laufen wirkt Wunder und mit der richtigen Einstellung kann man sich auch auf ein kühles alkoholfreies Bier danach freuen. Darüber hinaus wirkt sich körperliche Betätigung positiv auf die Konzentration und die körperliche Leistungsfähigkeit aus. Wenn wir also einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und neben dem Verzicht auf Alkohol noch regelmäßig Sport treiben, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe.  

Wie so oft im Leben macht es im Team am meisten Spaß und man kann gemeinsam besser Ziele erreichen. Aus diesem Grund macht es Sinn eine alkoholfreie Zeit im Team anzugeben, sei es die Partnerin, der Partner oder auch mit einem Freundeskreis. So sinkt der „Gruppenzwang“, etwas zu trinken und gemeinsam ist man stärker. Man arbeitet auf ein Ziel hin und am Ende darf man sich gerne belohnen, sei es mit einem guten Wein oder einem gemütlichen Abend mit dem einen oder anderen Glas. Die große Frage ist aber, ob man genau das noch will, wenn man einmal die Vorzüge des Alkoholverzichtes über einen längeren Zeitraum zu schätzen gelernt hat.  

 

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.