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Gute Vorsätze

Fit ins neue Jahr

Zwei Wunderkerzen © Ian Schneider​/​Unsplash

Dinner for One, Raclette, Raketen – Das sind alles Dinge, die wir direkt mit Silvester in Verbindung bringen. Genauso traditionell gehört es bei vielen Menschen dazu, sich am Ende des Jahres Gedanken darüber zu machen, was man im nächsten Jahr anders oder besser machen will. Es geht um die überall bekannten, aber auch – in den meisten Fällen – unbeliebten Neujahrsvorsätze. Viele Leute definieren sie, um sie dann nach dem Jahreswechsel ganz schnell wieder über Bord zu werfen. Aber woran liegt das? Und was hilft uns, unsere Vorsätze einzuhalten und die gesetzten Ziele zu erreichen?

Es gibt unzählige Varianten von Neujahrsvorsätzen. Der Klassiker ist mit Sicherheit das Versprechen an sich selbst, im nächsten Jahr mehr Sport zu treiben. Aber auch der Verzicht auf Süßigkeiten, Zigaretten oder Alkohol oder der Anspruch, sich im nächsten Jahr häufiger bei der Familie zu melden, werden gerne fürs nächste Jahr angepeilt. Nicht wenige dieser Vorsätze werden direkt an Neujahr oder ein paar Tage später wieder verworfen. Damit das nicht passiert und ihr eure Ziele wirklich erreicht, solltet ihr ein paar Hinweise bei der Formulierung eurer Vorsätze beachten.

Dabei fängt es direkt mit den Vorsätzen an, denn „Vorsatz“ klingt sehr restriktiv und ist eher ein negativ behaftetes Wort. Stattdessen solltet ihr lieber Ziele formulieren und diese sollten vor allem realistisch und kurzfristig sein. Denn wenn ihr schnell kleine Erfolge feiert, motiviert euch das zum Weitermachen. Betrachten wir den oben erwähnten Klassiker, bei dem es darum geht, mehr Sport zu treiben. Wenn ihr aktuell weniger als einmal pro Woche Sport treibt und die meisten Wege mit dem Auto absolviert, ist es eher unrealistisch, dass ihr im Sommer einen Marathon lauft. Als erstes Ziel könntet ihr euch vornehmen, täglich 8.000 bis 10.000 Schritte zu absolvieren. Darüber hinaus könntet ihr einen oder auch zwei autofreie Tage festlegen, an denen ihr alle Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert. Außerdem solltet ihr nicht einen ganzen Katalog an Zielen formulieren, sondern euch auf die für euch wichtigsten Ziele fokussieren. Wie eben erwähnt, könnt ihr für einen Bereich mehrere kleine Teilziele formulieren, die euch auf dem Weg zum großen Ziel helfen. Darüber hinaus kann es auch hilfreich sein, sich Verbündete zu suchen. Zum einen macht es gemeinsam mehr Spaß und zum anderen motiviert auch „sozialer Druck“. Denn wer möchte sich denn gerne eingestehen, dass der/die Partner/in es geschafft hat, einen Monat lang auf Alkohol zu verzichten, man selbst aber nicht?

Wenn ihr nun Lust habt, euch selbst herauszufordern, haben wir hier noch einige mögliche Ziele fürs neue Jahr für Euch.

Ziel: Ich möchte mindestens zweimal pro Woche Sport treiben.

Man sollte erstmal mit einem realistischen Vorhaben starten und dann können die sportlichen Aktivitäten nach und nach gesteigert werden. Sucht euch Angebote, die euch Spaß machen und fragt eure Freunde/innen, ob sie euch begleiten wollen. Wenn ihr Sportmöglichkeiten direkt an der Uni sucht, könnte unsere Aktion „Fit ins neue Jahr“ was für euch sein. In den ersten beiden Programmwochen des neuen Jahres (10. bis 21. Januar) können ausgewählte Fitnesskurse des Hochschulsports kostenlos und ohne Sportkarte besucht werden. Darüber hinaus bietet das Fitnessstudio „FFW“ in diesem Zeitraum kostenfreie Kurse zum Schnuppern an.

Ziel: Ich möchte im Januar auf Fleisch (alternativ: komplett auf tierische Produkte) verzichten.

In den letzten Jahren hat sich der „Veganuary“ auch in Deutschland etabliert. Viele Menschen verzichten im ersten Monat des Jahres komplett auf tierische Produkte und unterstützen so nicht nur das Tierwohl, sondern tun auch direkt etwas für den Klimaschutz. Für Fleischliebhaber*innen und Verfechter*innen tierischer Produkte kann diese Challenge eine große Herausforderung sein. Um langsam zu starten, könnte man erstmal einen Monat lang ausschließlich auf Fleisch verzichten. Falls man mit der Ernährungsumstellung gut klarkommt, wäre die nächste Stufe, die vegane Lebensweise, die man mal für eine oder mehrere Wochen probieren könnte. Dies könnte ein erster Schritt sein, um langfristig weniger Fleisch und tierische Produkte zu essen.

Ziel: Ich möchte im Januar keine Süßigkeiten essen.

Neben dem Ziel, mehr Sport zu treiben, ist dies mit Sicherheit ein Klassiker der Neujahrsvorsätze. Nachdem man in der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage traditionell der einen oder anderen Sünde zu viel verfallen ist, wird gerade der eigene Körper dies zu schätzen wissen. Bei diesem Ziel ist es mit Sicherheit von Vorteil, wenn man gar nicht erst in Versuchung kommt. Falls also nach Weihnachten noch Süßigkeiten über sind, solltet ihr die am besten mit ins Büro nehmen oder verschenken. So macht ihr anderen eine Freude und für euch ist es einfacher, das Ziel zu erreichen. Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, kann man die Süßigkeiten auch direkt im Supermarktregal lassen. Als Snackalternativen abends auf der Couch bieten sich dann Gemüsesticks und Nüsse an.

Ziel: Ich möchte im Januar keinen Alkohol trinken.

Neben dem Verzicht auf Süßigkeiten haben viele Menschen auch das Ziel, weniger Alkohol zu konsumieren bzw. ganz auf Alkohol zu verzichten. Auch hier hilft es die Versuchungen klein zu halten. Das heißt natürlich nicht, dass man in der Zeit, in der man gerne auf Alkohol verzichten möchte, keine Feiern oder ähnliches besuchen soll. Aber man sollte versuchen, sich nicht selbst in Versuchung zu führen. Ähnlich wie vegane Alternativen gibt es inzwischen auch eine große Auswahl an alkoholfreien Getränken, nicht nur Bier, sondern auch zahlreiche Cocktails und Longdrinks gibt es „ohne Sprit“.

Die oben aufgeführten Neujahrsziele sind natürlich nur Beispiele, es gibt noch zahlreiche weitere Vorsätze oder Ziele, die man sich fürs neue Jahr setzen kann. Versucht euch realistische und kurzfristige Ziele zu setzen und freut euch über jeden kleinen Schritt auf dem Weg zum großen Ziel. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.